Afrika – der Kontinent der Gegensätze
Afrika
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Obwohl Afrika als Wiege der Menschheit zählt und eigentlich am weitesten entwickelt sein sollte, gehört der mehr als dreißig Millionen Quadratmeter große Kontinent heute zu denen, die die ärmsten Menschen der Welt herbergen. Immerhin leben mehr als 900 Millionen Menschen hier. Das sind immerhin knapp fünfzehn Prozent der gesamten Weltbevölkerung. Und trotzdem ist dieser Kontinent mehr als eine Reise wert.

Beginnen könnte man dabei mit einer Kreuzfahrt entlang der Küsten, die es immerhin auf eine Gesamtlänge von über 30.000 Kilometer bringen. Dabei kann man sich entscheiden, ob man sich im Norden auf den Weg durchs Mittelmeer macht, den Osten vom Indischen Ozean aus erkundet oder auf den Wogen des Atlantiks die westlichen Küsten Afrikas erkundet. Jedes dieser Gebiete hat seinen ganz eigenen Reiz und bei Tagesausflügen ins Landesinnere gibt es viel zu sehen. In Afrika bekommt man noch Tierarten zu sehen, die man nirgendwo anders auf der Welt findet.

Natürlich kann man den umwerfenden Kontintent Afrika auch in einzelnen Etappen entdecken. Buchen Sie doch einfach Kenia Reisen und schauen Sie sich in diesem Zug auch die umliegenden Staaten an.

Auch eine mehrtägige Tour in die Savannen und eine Afrika Safari in die Wüste sollte man sich gönnen. Die Weite der im Norden gelegenen Sahara lässt einen den Stress und die Enge der Büros und die Hektik der großen Städte vergessen und man fühlt sich im Einklang mit der Natur. Auch fasziniert die Besucher immer wieder die prachtvolle Entwicklung der Natur, wenn nach langen Dürrezeiten der Regen einsetzt. Zu Jahresbeginn findet man dieses natürliche Phänomen südlich des Äquators und beginnend im Juli im Norden.

Auch die großen Seen und Flüsse Afrikas sind es wert, bereist zu werden. Hier kommt man bei verschiedenen Abenteuerreisen auch in unmittelbaren Kontakt mit den Einheimischen und kann ihre unverwechselbaren Kulturen und Traditionen kennen lernen. Besonders fasziniert sind die Europäer immer wieder von den Stammestänzen und der mit Naturinstrumenten gezauberten traditionellen Musik, deren magischen Zauber man sich einfach nicht entziehen kann. Dazu bietet sich eine längere Tour auf dem Amazonas an, der mit mehr als 6.500 Kilometern der längste Fluss von Afrika ist und auf dem man nicht nur Krokodilen begegnen, sondern auch einen Einblick in die Flora und Fauna des Regenwaldes bekommen kann. Auch der mit knapp 4.400 Kilometern zweitlängste Fluss des Kontinents namens Kongo bietet sich dafür an.

Auch die Kletterer kommen bei einer Südafrika Reise voll auf ihre Kosten. Es gibt wohl kaum einen Bergsteiger, der nicht einmal den Kilimandscharo erklimmen möchte, von dem man aus fast 6.000 Metern Höhe auf Tansania herab schauen kann. Schon aus großer Entfernung kann man die schneebedeckten Hänge des noch immer als aktiv geltenden Vulkanes sehen. Die Region um den Kilimandscharo herum wurde durch die UNESCO im Jahr 1987 in den Status Weltnaturerbe erhoben.

Wenn man Afrika komplett bereisen würde, müsste man mehr als fünfzig Staaten betreten, von denen viele erst in den letzten Jahrzehnten unabhängig von ihren Kolonialherren geworden sind. Deshalb sollte es einen auch nicht wundern, wenn man an vielen Stellen die Weltsprachen Englisch, Französisch und Deutsch zu hören bekommt. Sie hielten vor allem an den westlichen Küsten große Gebiete besetzt, was dazu führte, dass auch einige Sitten und Gebräuche aus Europa dort zu finden sind.

Afrika ist aus geschichtlicher, geologischer, kultureller und botanischer Sicht ein hoch interessantes Ziel für einen lehrreichen und gelungenen Urlaub.